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| Pferde leben |
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Pferde sind Bewegungstiere
In der
Welt der Pferde ist fast jede Tätigkeit mit Fortbewegung verbunden. In der
freien Natur bewegen sich Pferde bis zu 16 Stunden während der
Futteraufnahme, im Schritt, vorwärts. Dadurch wird der gesamte
Bewegungsapparat, die Organe, die Muskeln, Sehnen und Bänder elastisch
gehalten. Der gesamte Organismus hat sich so an diese ständige Bewegung
angepasst, dass er sie zur Gesunderhaltung der Gelenke, für eine gute
Verdauung, ein müheloses Atmen und zur Anregung des
Stoffwechsels braucht.
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Pferde sind Fluchttiere
Pferde
sind keine Höhlenbewohner wie wir Menschen, ihr natürlicher
Lebensraum ist die offene Steppe unter freiem Himmel. Ihr Überleben
besteht darin, dass sie bei Gefahr sofort flüchten. Mit ihrem beinahe
360 Grad Panorama – Blick können sie ihre Umgebung immer kontrollieren,
die Ohren sind ständig in Bewegung und nehmen feinste
Geräusche wahr, Düfte saugen sie durch die Nüstern um sie
einzuordnen und der Körper ist immer bereit, die Flucht zu ergreifen.
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Pferde sind Herdentiere
Die Herde
bietet Schutz und Sicherheit, denn viele Augen sehen mehr , viele
Ohren hören mehr und viele Nüstern riechen mehr. Sie haben eine klare
Rangordnung mit strengen Regeln.
Kein
Mensch und kein anderes Tier können ein Pferd als Sozialpartner ersetzen!!
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| Pferdesprache
Pferde haben die Fähigkeit sich
untereinander zu verständigen. Die Pferdesprache umfasst viele
verschiedene Signale, wie Laute, Gerüche und körperliche
Ausdrucksweisen. |
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Pferde sind Dauerfresser
In der
Natur fressen sie bis zu 16 Stunden täglich. Als Pflanzenfresser
besitzen sie ein Verdauungssystem welches in der Lage ist, aus Rauhfutter
wie Gras, Heu und sogar Stroh, für den Körper verwertbare Betriebs- und
Aufbaustoffe herzustellen und diese aufzunehmen. Damit dieses System
funktionieren kann, muss kontinuierlich Nachschub in geeigneter Form
gefressen werden. Dazwischen gehen die Pferde mehrmals zur Wasserstelle.
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Pferde sind Frischlüftler
Da das
natürliche Umfeld der Pferde die freie Steppe ist und sie als Fluchttiere
Höchstgeschwindigkeiten erreichen müssen, verfügen sie über ein sehr grosses
Lungenvolumen. Nur durch das Einatmen von frischer Luft können die
Atmungsorgane gesund und leistungsbereit bleiben.
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Fellpflege
Wie alle
Tiere verfügen auch Pferde über angeborene Verhaltensweisen zur Haut-
und Fellpflege. Sie wälzen sich, scheuern sich an Bäumen oder
anderen Gegenständen, beknabbern und kraulen sich gegenseitig
mit Lippen uns Zähnen.
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Schlafen und Ruhen
Da es für
ein Fluchttier sehr gefährlich ist, sich hinzulegen, liegen sie nur dann,
wenn sie sich sicher fühlen und rasch wieder aufstehen können.
Es liegen nie alle Mitglieder der Herde gleichzeitig, einige halten
immer Wache. Pferde ruhen oder schlafen immer mal wieder einige Minuten
bis gegen 2 Stunden, wobei sie im Stehen dösen und ihr Gewicht
kraftsparend auf drei Beinen ruht. Zum Schlafen lassen sie sich in eine
aufrechte Liegeposition mit meist aufgestütztem Kopf nieder. Für den
kurzen Tiefschlaf nehmen sie eine seitlich liegende Ruhehaltung ein.
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Spielen
Vor allem
Wallache spielen sehr gerne, sei es zur Kraftprobe oder aus
purem Spieltrieb. Dies geht vom feinen „ köpfeln „ bis zum heftigen „
Zweikampf „ . Wobei sich die Pferde sehr, sehr selten dabei verletzen, da
sie ihre Hufe und Zähne zentimetergenau einsetzen können!
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Luft, Licht und Wetter
Als Tiere
der weiten Grasländer sind Pferde hervorragend an das Leben an der
frischen Luft und dem hellen Licht angepasst. Sie können grosse
Temperaturschwankungen gut ertragen. Sensoren der Haut registrieren
Kälte, Hitze, Regen und Sonne. Durch aufstellen und ablegen
der Haare können sie Temperaturen ausgleichen und ein dichtes Winterfell
schützt sie vor Kälte. Das Wetter stimuliert ihren Stoffwechsel
und hält sie gesund.
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